„to ti to to to to“ – Wenn die Suppe auf der Stehlampe kocht

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Ob chinesische, arabische oder indische Gäste: ARCOTEL Hotels freut sich über steigende Nächtigungszahlen aus diesen Ländern. Aber wie heißt es so schön – andere Länder, andere Sitten und so erzählen unsere Mitarbeiter über amüsante Fauxpas, kulturelle Missverständnisse und fremde Gewohnheiten.

Suppe von der Lampe: Hauptsache selbst gekocht

Arabische Gäste sind bekannt dafür, mit der ganzen Familie zu reisen. Häufig werden Appartements oder ganze Etagen gebucht, eine Kochmöglichkeit im Zimmer wird oft gewünscht, genauso wie geschlechtsspezifisches Reinigungspersonal. Mitarbeiter aus dem ARCOTEL Onyx in Hamburg berichten: „Besonders gestaunt haben wir, als Gäste versucht haben, auf einer Stehlampe ihre Suppe zu erwärmen.“ Auch ein großer Gaskocher war bei der Familie im Gepäck. Ein Mitarbeiter aus dem Wiener ARCOTEL Wimberger ergänzt: „Als ich für eine dreiköpfige arabische Familie einen komplett beladenen Minivan ausräumte, ist mir erst bewusst geworden, dass die arabischen Gäste mit extrem viel Gepäck reisen!“

Dinner auf dem Matratzenlager – kollektives Lebensgefühl im Hotelzimmer

In dem Wiener Hotel zeigten auch indische Touristen, dass ein großes Streben nach Gemeinschaft in der Kultur verwurzelt ist. Gäste einer Reisegruppe bestellten nacheinander mehrere Decken, Kissen und eine zusätzliche Matratze in ihr Zimmer. „Als ich das Zimmer betrat, saßen 15 Personen auf dem Zimmerboden, komplett belegt mit Kissen, Decken und drei Matratzen“, erzählt ein Mitarbeiter aus dem ARCOTEL Wimberger Wien. Die Reisegruppe war sich einig: Das Dinner sollte in Gemeinschaft eingenommen werden.

Nasse Teppiche und überflutete Badezimmer

Eine der größten Herausforderungen bietet das Badezimmer: Toiletten sind in vielen asiatischen Ländern mit WC-Duschen ausgestattet. Daher wird häufig in europäischen Hotels die Dusche mit der Toilette verwechselt. In einigen asiatischen Ländern, wie z.B. Korea, wird vor dem Einstieg in die Duschkabine im Badezimmer selbst geduscht. Was in Europa häufig Überschwemmungen der Hotelzimmer zur Folge hat.

„to ti to to to to“ – Sprachbarrieren bleiben

Als internationale Hotelgruppe wissen wir um die Besonderheiten asiatischer Gäste: Heißes Wasser, Badewannen statt Duschen, Handtuchtrockner und eine Auswahl verschiedener Teesorten werden von chinesischen Gästen besonders geschätzt. Und auch die Möglichkeit, Doppelbetten zu trennen, stellt einen wichtigen Service da. Doch trotz aller Bemühungen lassen sich sprachliche Barrieren selten vermeiden: Als der Anruf „to ti to to to to“ an der Rezeption einging, war das Servicepersonal des Wiener ARCOTEL Wimberger vermutlich zunächst erstaunt, erkannte aber recht schnell, dass es sich bei dem Anruf der chinesischen Gäste lediglich um eine Teebestellung auf Zimmer 222 handelte („two tea to 222“).

Die Mitarbeiter der ARCOTEL Hotels sind sich einig: „Wir freuen uns immer sehr, wenn wir Gäste aus anderen Kulturen begrüßen dürfen. Genau deswegen arbeiten wir so gerne in der Hotellerie. Denn es ist eine große Bereicherung, andere Kulturstandards kennenzulernen – so lernt man auch, sein eigenes Verhalten und die eigenen Werte zu reflektieren.“

 

 

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